Ein 2:2 in Duisburg, trotz „the Brain“

Mit Ruhm bekleckert haben wir uns nicht, das stimmt. Das gilt auch nicht nur für uns Fans, die keine netten Gäste waren. Und richtig schön war das Spiel auch nicht, eher „intensiv“. Aber Spaß hat’s dennoch gemacht, auf eine ganz eigene Art. Der Reihe nach:

Die Anfahrt

RE5, pünktlich, ab Düsseldorf nicht mehr ganz so voll, wir auch nicht.

Ankunft in Duisburg HBF. Die Telefonleitungen glühen, die optimale Busverbindung wird gesucht, dann gefunden, letztlich verworfen und ein Taxi genommen. Diese Entscheidung wurde demokratisch getroffen, darauf möchte Kricke sicherlich besonders hinweisen!

Einmarsch! Und La Mannschaft ist auch schon da.

Das Spiel

Es beginnt spaltend. Die Einen finden es cool und einfach nur schön, die Anderen sehen die vom Verein und dessen Führung mühsam erarbeiteten Euros in Flammen aufgehen. Ja, Pyros polarisieren und sind teuer, und schön anzusehen. Wenn die Abfackler das doch einfach bezahlen würden, das wäre dann doch für alle OK, oder?

Hübsch hässlich

Dann geht das Spiel los. 0:1 – Souverän! 1:1 – Joah, nicht schlecht. 1:2 – Das war ein kleines Geschenk, aber souverän um den Torwart reingezimmert, die Pille.. Dann die Notbremse von Brian „the Brain“ (das ist keine Diffamierung, das stand so an der Anzeigentafel) und 2:2 – Netter Freistoß, soweit ich das sehen konnte. Die letzten 20 Minuten verbringen wir in bekannter Arminia-Manier: „Ouuuuuuhhhhh Mannnnn!“, „das war knapp“, „Leeeuuuuteeee“..

Anders als sonst fließt partiell Kaffee statt alkoholfreiem Bier! Ein Novum, aber einfach günstiger und hat den selben Effekt.. warum gibt’s denn eigentlich kein echtes Pils?

Kaaaaaaaaaaaaaffeeeeeeeeeeeee (Sorry Jungs, „Bier“ könnt Ihr ja nicht gerufen haben!)

Dann Abpfiff und Abstieg auch rechnerisch ausgeschlossen. Nice, man fühlt sich irgendwie erleichtert, aber irgendwie auch nicht. Während die Mannschaft verhalten den Nichtabstieg und die Leistung der mitgereisten 1.200 DSC Anhänger beklatscht, trauern wir ganz persönlich um die verpasste Chance, im nächsten Jahr wieder ein nahes Auswärtsspiel besuchen zu können. Und ganz so unsympathisch ist uns der MSV auch nicht.

oznor

Die Abfahrt

Mit der letzten Rutsche „Absteiger, Absteiger“- Rufe der Ultras im Rücken machen wir uns vom Block. Der letzte Eindruck passt zum ersten. Schade, eigentlich sind wir gar nicht so gemeine Gäste. Vielleicht lag’s aber auch am fehlenden Pils, dass wir uns so benehmen müssen. Wir wissen doch, wie sich der Gang in die 3.Liga anfühlt und das wünscht man nun wirklich keinem (jaja, außer Telgte…. und BoxxUm…. uuuunnnnd… )

Lieber MSV, komm‘ schnell wieder nach oben! Wir warten auf Euch und beim nächsten mal benehmen wir uns auch ein wenig besser, versprochen!

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